eBusiness Standards: die Basis für die B2B Kommunikation

eBusiness Standards sind die Basis für elektronische Geschäftsprozesse im B2B.

 

Standards sind wichtig, damit die elektronische Kommunikation zwischen Geschäftspartnern funktioniert und beide Parteien einander verstehen. Besonders beim Datenaustausch mit vielen Geschäftspartner ist es entscheidend auf Standardformate zu setzen.

Mit eBusiness Standards sprechen alle die gleiche Sprache.

Wenn unternehmensübergreifend die gleichen Dokumente und Prozesse eingesetzt werden, dann ist der Datenaustausch, sowie die Implementierung von eBusiness-Projekten einfacher und effizienter.

Die Standards für eine unternehmensübergreifende Kommunikation werden in 5 Kategorien unterteilt:

Identifikationsstandards

Firmen und Produkte eindeutig kennzeichnen

Produkte und Unternehmen eindeutig kennzeichnen und identifizieren ist die Basis für eine Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen. Bei der Produktkennzeichnung werden Barcodes oder die neue RFID-Technologie eingesetzt.

Beispiele: DUNS®, GTIN (ehemals EAN), EPC, GRAI/GIAI, GLN (ehemals ILN), NVE/SSCC, PZN, UPIK, …

 

Klassifikationsstandards

Produkte einheitlich beschreiben

Mit Hilfe von standardisierten Merkmalen, Schlagwörtern, Kategorien können Produkte schneller gefunden, in andere Systeme integriert und mit Produktdaten verschiedener Lieferanten in eine Struktur zusammengefügt werden. Das ist vorteilhaft, wenn Kunden über eine eProcurement-Plattform nach Artikeln verschiedener Lieferanten suchen sollen.

Bei Steyr-Werner im Einsatz: eCI@ss, UNSPSC

Beispiel für andere Klassifikationsstandards: ETIM, GPC, proficI@ss

 

eCI@ss

eCI@ss ist ein Klassifikationsstandard für Industrie, Handel, Handwerk, Lebensmittel, Dienstleistungen u.v.m., der seit 2000 etabliert ist. Mit 40.800 Produktklassen und 16.800 Merkmalen wird ein Großteil von Produkten und Dienstleistungen klassifiziert.

 

Katalogaustauschformate

Produktdaten elektronisch bereitstellen

Ein einheitliches Katalogaustauschformat sorgt für einen reibungslosen und unkomplizierten Austausch von Daten zwischen Unternehmen.

Bei Steyr-Werner im Einsatz: BMEcat, CIF (Ariba), XLXS (Microsoft Excel), CSV, iDoc (SAP)

Beispiel für andere Katalogaustauschformate: cXML, Datanorm, Eldanorm, PRICAT, RosettaNet, xCBL, …

 

BMEcat

BMEcat ist ein Katalogstandard, der vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME), Frankfurt a.M. entwickelt wurde. Der Standard basiert auf XML als Austauschformat und wird im B2B-Bereich verwendet.

 

Transaktionsstandards

Geschäftsdokumente automatisiert austauschen

Transaktionsstandards, die festlegen, wie die definierten Informationen (z.B. Rechnungen, Lieferscheine,…) auf Basis von Datenformaten zwischen Unternehmen ausgetauscht werden.

Bei Steyr-Werner im Einsatz: FTP, sFTP, FTPs, SMTP (= eMail),

Beispiel für andere Transaktionsstandards: EANCOM®, EDIFICE, GS1 XML, OAGIS, ODETTE, openTRANS, UBL, …

 

Prozessstandards

Komplexe Geschäftsabläufe automatisieren

Inhaltliche Beschreibung von Geschäftsprozessen und Datenaustauschprozesse mit dem Ziel Lagerbestände und Materialflüsse zu koordinieren und die Versorgungskette zu optimieren.

Eingesetzt werden dafür Managementkonzepte: ECR, VMI, CM, SCOR

und Prozessstandards: ebXML, RosettaNet, UBL

 

Einen Überblick über die verschiedenen eBusiness-Standards findet man im PROZEUS eBusiness-Standards-Wiki.

 

 

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