Kennen Sie diese Kostenfaktoren bei C-Teilen?

Alle Kosten bei der Beschaffung und Lagerung von C-Teilen auf einen Blick! Senken Sie Prozesskosten mit unseren Lösungen im C-Teile Management und im E-Business auf Basis der TCO-Analyse.

 

Beschaffungsprozess von C-Teilen: Das Pareto-Prinzip

Kennen Sie Vilfredo Pareto? Der Ökonom untersuchte Anfang des 20. Jahrhunderts die Verteilung des Grundbesitzes in Italien. Er fand heraus, dass ca. 20% der Bevölkerung ca. 80% der Fläche besaßen.

Was diese Geschichte mit C-Teile Management zu tun hat? Ziemlich viel, denn das aus dieser Erkenntnis gewonnene Pareto-Prinzip lässt sich sehr gut auf die Beschaffung und Lagerung von C-Teilen anwenden.

Vilfredo Pareto

Was Pareto bei der Verteilung des Grundbesitzes herausfand, lässt sich auch auf die Beschaffung und Lagerung von C-Teilen anwenden.
C-Teile haben ein sehr geringes Einkaufsvolumen (20%), der Aufwand in der gesamten Beschaffung liegen jedoch bei ca. 80%

 

C-Teile haben einen geringen Teilewert, werden jedoch oft in hohen Mengen benötigt. Dies führt zu hohem Aufwand im Beschaffungsprozess und in der Lagerung und damit zu mangelnder Produktionseffizienz.  In der Realität umfassen C-Teile in Unternehmen nur ca. 20 % des gesamten Einkaufsvolumens, der Beschaffungsaufwand (Anteil der Bestellungen, Lieferantenanzahl) liegt jedoch bei 80%. Typische Beispiele für C-Teile sind Ersatzteile, die in der Instandhaltung (MRO) benötigt werden.

Alles Wissenswerte über die Einteilung von C-Teilen nach der ABC-Analyse und typische Beispiele finden Sie hier.

 

Ob Sie Rohstoffe im Wert von mehreren hunderttausend Euro bestellen oder aber Ersatzteile wie zum Beispiel Schrauben: die Prozesskosten für diesen Kauf sind die gleichen. Dies stellt auch das Bild des Eisbergs sehr gut dar: die auf den ersten Blick ersichtlichen Kosten bei C-Teilen sind die Produktpreise. Diese machen jedoch nur einen Bruchteil, etwa ein Viertel der Gesamtkosten aus. Die restlichen Kosten liegen in Beschaffung und Lagerung der C-Teile.

Eisberg-Prinzip bei C-TeilenWodurch entstehen jedoch so große Anteile an Lager- und Beschaffungskosten bei C-Teilen wie zB Ersatzteilen? Wir haben die Kostentreiber für Sie identifiziert und aufgeschlüsselt.

 

 

Kostenfaktoren von C-Teilen

 

Produktpreis

  • Marktpreis,
  • Transport, Verpackung & Versicherung.

 

Beschaffungskosten

  • Gerade bei vielen KMU gibt es keinen automatisierten Rechnungslauf: Rechnungen haben teilweise keinen Bestellbezug und es ist keine automatisierte Bezahlung möglich.
  • Hohe Lieferantenanzahl (für gleiche C-Teile): Ein Großteil der Lieferanten in Unternehmen ist für die Lieferung von C-Teilen zuständig, im schlimmsten Fall sogar unterschiedliche Lieferanten für die gleichen Artikel. Der Zeitaufwand für die Betreuung der Lieferanten ist enorm: es müssen viele unterschiedliche Gespräche, Preisanfragen und Einkaufsverhandlungen geführt werden.
  • Zeitaufwendiger Preisvergleich bei sehr geringen Summen.
  • Maverick Buying: Aufgrund dessen ist keine Standardisierung und Automatisierung von Prozessen möglich.

lightbulbMaverick Buying: Durchschnittlich 30% der Artikel werden gekauft, ohne den Einkauf einzubeziehen

Ablauf Beschaffungsprozess

In der C-Teile Beschaffung führen viele Unternehmen üblicherweise sehr viele Bestellungen mit vielen manuellen Prozessschritten bei unterschiedlichen Lieferanten durch. Das treibt die Kosten zusätzlich in die Höhe.

 

lightbulb

Wie viel kostet nun ein Bestellprozess? Das ist in jedem Unternehmen unterschiedlich. Eine Studie des Bundesverbands von Materialfluss und Materialwirtschaft (BME) ermittelte im Jahr 2018 den Durchschnittswert von 98 €.

 

Lesen Sie auch: Zeitfresser & Kostentreiber im Einkauf - eProcurement als Lösung

 

Lagerkosten

  • Kontrolle der Lieferscheine beim Wareneingang.
  • Regelmäßige Kontrolle von Bestand und Lager.
  • Überbestände von Artikeln.
  • Wertminderung durch Abschreibung.
  • Überalterung von Teilen.
  • Schlechte oder nicht existierende Datenbasis: Grund hierfür ist zB Maverick Buying.
  • Handling: Artikel werden oft unnötig auf verschiedenen Lagerplätzen zwischengelagert.

65% der lagernden Ersatzteile von Industrieunternehmen sind Langsamdreher und länger als 3 Jahre ohne Bewegung (Quelle: Heinzl Consulting).

 

 

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Zwei Männer in Lagerhalle  

 

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